Ein oft beobachteter Zusammenhang besteht zwischen der Entwicklung von Vaginalpilz und Hormonumstellungen. Erst wenn Mädchen ihre Menstruation bekommen, mit ca. 13-16 Jahren, haben sie gelegentlich Probleme mit Vaginalpilz, nicht zuletzt auch aus Hygienegründen z.B. bei Petting oder durch unsaubere oder zu enge Wäsche.
Unter der Einnahme der so genannten Antibabypille steigt die Rate der Erkrankungen mit Vaginalpilz schnell an.
Es zeigt sicht immer wieder, dass die hormonelle Regulation der Frau eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Vaginalpilzen spielt. So kommt es auch in der Schwangerschaft gehäuft zu Befall der Scheide mit Vaginalpilzen, wobei auch hier meistens Candida albicans nachzuweisen ist.
Geschlechtsverkehr kann durch den engen Kontakt und Austausch von Sekreten immer dann zu Vaginalpilzen führen, wenn der Partner selber massive Pilzprobleme hat. Häufige äußere Anzeichen dafür sind beispielsweise Ekzeme oder Neurodermitis.
In den Wechseljahren kann es durch die hormonelle Umstellung nochmals zu einer gehäuften Erkrankungsrate an Vaginalpilz kommen, die mit den histologischen, d.h. feingeweblichen Veränderungen der Scheidenschleimhaut zusammenhängen.
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