Medikamente und Vaginalpilz

Kann die Einnahme von Medikamente einen Vaginalpilz fördern?

Es gibt viele Medikamente, von denen bekannt ist, dass sie beispielsweise Spurenelemente wie Zink, Selen oder auch Mineralien und Vitamine beim Abbau in der Leber verbrauchen.

Mittelfristig führt z.B. die Einnahme der Antibabypille zu einem Mangel an diesen für die Zellfunktionen und für die Immunität wichtigen Orthomolekularia. Der gute Apotheker sollte deshalb jeder Dame bei Abgabe eines Pillenrezeptes einen Hinweis auf die Notwendigkeit einer zusätzlichen Zufuhr von B-Vitaminen und Zink geben.

Wenn die Abwehr sinkt, kommt es vermehrt zu Infektionen, wie in diesem Fall zu Vaginalpilz oder Aminkolpitis. Das ist eine Mischinfektion der Scheide, die sich durch übel riechenden, fischigen Ausfluss trotz guter Hygiene zeigt und sehr gut auf eine Vaginalpflege mit hypo-A 4Vag anspricht.

Die hormonelle Situation während der Wechseljahre und damit zusammenhängende Mangelentwicklung für Orthomolekularia wird ebenfalls durch Medikamente beeinflusst. Solche Medikamente können z.B. Blutdruck- und Cholesterinsenker sowie Schmerzmittel sein, die einem Vaginalpilz auch den Weg bahnen können.

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