Welche Rolle spielt die Ernährung bei Vaginalpilz?
Es wird oft diskutiert, ob beispielsweise ein hoher Zuckerkonsum eine Rolle bei der Entstehung von Vaginalpilz spielt. Zucker ist die Nahrungsgrundlage für Hefepilze wie z.B. Candida albicans, der in den meisten Fällen eine Vaginalpilz-Erkrankung verursacht. Eine zuckerreiche und ballaststoffarme Ernährung kann daher die Entstehung einer Vaginalpilz-Erkrankung durchaus fördern.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass Zucker bei uns normalerweise nicht als haushaltsüblicher Kristall-Zucker eingenommen wird, sondern regelmäßig in Form von Kohlenhydraten oder Süßigkeiten mit unterschiedlichen Zusatzchemikalien wie Aromen, Farbstoffen, Rieselhilfen oder Konservierungsstoffen.
Diese Zusatzstoffe sind im Übrigen in allen konfektionierten Nahrungsmitteln aus der Fabrik enthalten. die nicht als frische Kost der Jahreszeit und Region auf den Markt kommen. Ausnahmen sind z.B. natürliches Öko-Sauerkraut, Ökobrot oder Öko-Olivenöl. Dabei handelt es sich um Nahrungsmittel, die nur eine minimale Bearbeitung vor dem Hintergrund eines gesunden, ökologischen Gesundheitsverständnisses erfahren haben.
Zusatzstoffe können ebenfalls die Entstehung von Vaginalpilz begünstigen. Lesen Sie dazu mehr im nächsten Kapitel.
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