Die Immunität ist von einem ausreichenden Angebot an Orthomolekularia wie Zink, Selen, Vitamine oder Omega-Fettsäuren abhängig. Z.B. bei Frauen ist Ausfluss ein deutlicher Hin-weis auf chronische Darmstörungen, die eine Darmsanierung sinnvoll erscheinen lassen. Ein chronisch gestörter Darm ist das klassische Einfallstor für Pilze in den Körper!
Eine Darmsanierung führt man üblicherweise durch, wenn man oft oder dauerhaft Magen-Darmstörungen wie Sodbrennen, Durchfälle, weiche Stühle, Blähungen, Nahrungsmittelun-verträglichkeiten usw. hat. Gelegentlich sind andere Grunderkrankungen wie Neurodermitis oder chronische Schmerzsyndrome von Migräne bis Wirbelsäulenproblemen der Grund für eine Darmsanierung, aber beispielsweise kann auch der Heißhunger auf Süßes den Anstoß zur Darmsanierung geben.
Oft haben PatientInnen wiederholt Fußpilz oder Vaginalpilz-Infektionen, die eine hohe Can-dida albicans Belastung im Darm haben. Ist das Darmimmunsystem überlastet, kann die Ab-wehr gegenüber Pilzen auch an anderen Stellen wie in der Scheide, in den Nasennebenhöhlen, in den Gehörgängen, aber auch zwischen den kleinen Zehen nicht mehr ausreichend aktiv werden. Deshalb sind Pilznachweise an der Körperoberfläche immer auch ein Hinweis auf einen massiven Darmbefall durch Pilze.
Dann hat der/die PatientIn zwei mögliche Alternativen in der Therapie:
- • Eine klassische Darmsanierung mit Antimykotika. Das sind Pilzmedikamente, die die Pilze weitgehend zerstören. Den Rest muß der Körper beseitigen, wenn er das mit seiner Immunität noch kann.
- • Eine so genannte Orthomolekulare Darmsanierung – ODS – in zwei Schritten. Für die Dünndarmsanierung – ODS 1 – und anschließend für die Dickdarmsanierung – ODS 2. Dabei kommt es schon durch die vorgeschaltete Therapie mit dem Reha 1 Paket zu einer Änderung in der Säure-Basen-Regulation und damit zu einer Milieuveränderung im Kör-per. Schon Louis Pasteur wusste vor mehr als 150 Jahren: Ein Bakterium – oder ein Pilz! – ist nichts ohne sein Milieu!


