Fachinformationen

Artikel Newsletter Mai 2013

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CAM-Award 2013 geht an Peter-Hansen Volkmann

- Ausgezeichnet wurden seine überzeugenden Therapieansätze zur Parodontitis und Periimplantitis. Die Innovation besteht in der Kombination von Ausleitung und Entgiftung mit anschließender orthomolekularer Darmsanierung mit orthomolekularen Standard-Regimen.
Anlässlich der CAM, der europäischen Fachmesse für komplementäre und alternative Medizin, wurde soeben der renommierte CAM-Award an den Arzt für Naturheilkunde, Peter-Hansen Volkmann verliehen. Damit würdigen der EFN (European Federation for Naturopathy e.V.) und der Bund Deutscher Heilpraktiker (BDH) die Publikation zur orthomolekularen Therapie von Parodontitis und Periimplantitis mit der hoT. Mit dem Ziel, die Naturheilkunde zu fördern, zeichnet der CAM-Award überzeugende, praxisrelevante Veröffentlichungen und Vorträge aus. Bewertet wird u.a. die Innovation des therapeutischen Ansatzes. Innovativ, erfolgreich und praxisrelevant – das gilt wohl gleichermaßen für das in den frühen 1990er Jahren entwickelte Behandlungskonzept von P.-H. Volkmann zur Parodontitis, wie die prämierte und nachstehend beschriebene Studie auf hohem Signifikanzniveau belegt.

Preisübergabe des CAM-Awards mit (v. l.) Herrn Fuhrberg von MCO als Veranstalter der CAM, NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens, Preisträger P.-H. Volkmann, Peter Abels als Vorsitzender der EFN, d.h. European Federation of Naturopathy.

Studie: Parodontitis und Periimplantitis erfolgreich mit hypo-A behandeln

Erfolgreiche Parodontitis-Therapie mit Blick auf den ganzen Menschen

Parodontitis ist eine zivilisatorische Erkrankung, die in der EU bei über 43-Jährigen inzwischen häufiger als Karies für Zahnverluste verantwortlich ist. Moderne Ernährung mit Fast Food und Zusatzstoffen sowie Stress gehören neben Umweltbelastungen zu den zentralen Ursachen. Sie schwächen den gesamten Organismus und ziehen Krankheiten von Allergien bis zum unerfüllten Kinderwunsch nach. Auch die weltweite exponentielle Zunahme von Parodontitis und Periimplantitis gehört aus ganzheitlicher Sicht zu den Folgen unserer „modernen“ Lebensweise.
Wer eine Parodontitis erfolgreich behandeln möchte, muss zweifelsohne über den Mund hinaus sehen. Eine regelmäßige, sorgfältige Zahnpflege kann zwar die Keimzahlen immer wieder reduzieren und damit die Entzündung vorübergehend dämpfen – zur biologischen Vitalität des gesamten Bindegewebsraumes in und um den Zahn kann sie aber kaum Nachhaltiges beitragen. Entscheidend sind vielmehr die Selbstheilungskräfte, die Abwehrstärke und die biologische Vitalität des ganzen Menschen. Hier gilt der vielzitierte Satz von Bernard und Pasteur: „Der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles.“
Um eine schwere, chronische Parodontitis zu sanieren, muss die Zahnmedizin ihren Blickwinkel erweitern: Entzündliche Zahnbetterkrankungen lassen sich langfristig nicht allein mit chirurgisch-hygienischen Maßnahmen und Antibiotika in den Griff bekommen. Sie brauchen – unbedingt – eine Milieusanierung des Bindegewebes! Und die erreicht man am besten über frische biologische Vollwertkost, Verzicht auf Nikotin, Zurückhaltung bei Zucker, Weißmehl und Alkohol, zudem reichliches Trinken von Neutralflüssigkeit (Wasser, Kräutertee). Im Fall der chronischen Entzündung braucht es jedoch mehr: Hier kann die orthomolekulare Medizin im Sinne einer Stoßtherapie den entscheidenden Impuls von der Krankheit in die Gesundheit geben. Genau diesen Ansatz wählte P.-H. Volkmann für die prämierte Studie, unterstützt von dem Labor-Spezialisten für aMMP-8, PD Dr. Lutz Netuschil aus der Universität Jena, sowie in der dankenswerten praktischen Umsetzung von den Zahnärzten Dr. Heinz-Peter und Dr. Rolf Olbertz.

Studiendesign

Ausgehend von der auf langjähriger Praxiserfahrung fußenden Studien-Hypothese, dass die Hauptursache für die Therapieresistenz chronischer Zahnbettentzündungen in unzureichender Vitamin- und Mineralstoffversorgung sowie chronischen Darmstörungen zu suchen sei, wurde die viermonatige Pilotstudie an 26 Patienten mit nachgewiesener therapieresistenter Parodontitis durchgeführt.
Dazu nahmen die Studienteilnehmer über 12 bzw. 16 Wochen die Präparate-Kombinationen Itis-Protect I-IV von hypo-A ein. ADEK, Acerola-Zink und Mineral plus wurden während der gesamten Studiendauer durchgängig als Grundmedikation weiterhin einmal täglich gegeben. Während in den ersten 4 Wochen nur diese Präparate verabreicht wurden, kamen später weitere Nahrungsergänzungen hinzu. In der

  • 5.-8. Woche: Schwarzkümmelöl, 3-SymBiose (für den Dünndarm) sowie Kalium spe
  • 9.-12. Woche: Lachsöl, Schwarzkümmelöl, 3-SymBiose plus (Dünndarmpflege + Dickdarmsanierung), Magnesium-Calcium
  • 13.-16. Woche: 3-SymBiose plus, AE-Lycopin, Q10 plus Vitamin C und Magnesium-Calcium.

Als Prüfparameter diente die als zuverlässiger Parodontitis-Marker bekannte aktivierte Matrix-Metalloproteinase-8 (aMMP-8) bzw. Kollagenase 2. Dabei handelt es sich um eine Kollagenase, die das Kollagennetzwerk des Parodontiums zerstört und die sowohl bei Parodontitis als auch bei Periimplantitis in erhöhten Konzentrationen im Eluat des Zahnfleischsaumes bzw. der -tasche zu finden ist. Werte von mehr als 20 ng/ml sind ein eindeutiger Hinweis auf eine behandlungspflichtige Zahnbettentzündung, während bei Werten von unter 8 ng/ml – wissenschaftlich als gesund definiert – keine Gewebszerstörung im Parodont mehr nachweisbar ist.

Einnahmeschema zur Studie

(ggf. + ist für eine abgestimmte Universitätsstudie modifizierte, optimierte Zusammenstellung)

Die Ergebnisse der Studie überzeugen

Bei allen Studienteilnehmern reduzierte sich der aMMP-8-Wert unter der Therapie um 60–63 % im Vergleich zu den Ausgangswerten, die über 20 ng/ml gelegen hatten. Bei der Hälfte von ihnen war bereits nach 12 Wochen Therapie unter Itis-Protect III der „gesunde“ Bereich von < 8 ng/ml erreicht, bei der Mehrzahl der anderen Patienten nach insgesamt 16 Wochen.
Alle 26 mit Itis-Protect von hypo-A behandelten Studienteilnehmer konnten ihre chronische Zahnbettentzündung während des 12- bzw. 16-wöchigen Studienverlaufs hochsignifikant senken, mehr als 60 % in 3-4 Monaten vollständig ausheilen – ein Therapieerfolg, der zuvor über Jahre trotz intensivster chirurgisch-hygienischer und antibiotischer Maßnahmen nicht erreicht worden war.
Diese Ergebnisse lassen hoffen, dass „nicht therapierbare“, hartnäckige Parodontitiden mittelfristig der Vergangenheit angehören und in Zukunft auch denjenigen Patienten ein Behandlungskonzept zur Verfügung steht, die trotz disziplinierter Zahnpflege ihre Entzündungen nicht in den Griff bekommen. Itis-Protect ist danach ein Therapiekonzept, das Zahnbettentzündungen nachhaltig ausheilen lässt und durch Parodontitis bedingten Zahn- und Implantatverlust in Kombination mit guter Ernährung relativ sicher vorbeugt.

Literatur: H.-P. Olbertz, R. Olbertz, L. Netuschil, P.-H. Volkmann: Adjuvante Behandlung refraktärer chronischer Parodontitis mittels Orthomolekularia – eine prospektive Pilotstudie aus der Praxis, Dent Implantologie 15, 1, 40-44, 2011

Optimieren auch Sie Ihre Behandlungserfolge bei Parodontitis

Viele Ihrer modern ernährten Patienten und Kunden leiden unter chronischer Parodontitis oder Periimplantitis. Wir stellen Ihnen gern das nötige Informationsmaterial zur Verfügung, damit Sie in Zukunft an dem Erfolg dieses innovativen Therapiekonzeptes teilhaben können. Informieren Sie sich und Ihre Patienten! Begeistern Sie Ihre Patienten und Kunden für diese grundlegende, kausal angelegte Parodontitis-Therapie. Ihre chronisch belasteten Patienten werden es Ihnen danken – nicht zuletzt auch deshalb, weil durch den ganzheitlichen Therapieansatz von Itis-Protect manches andere „Zipperlein“ auf wundersame Weise verschwindet!
Laden Sie sich gleich die Studie sowie unsere aktualisierte Therapieempfehlung herunter. Ein Klick auf den gewünschten Titel genügt:

Sie möchten die Studienergebnisse und das Therapieschema lieber per Post erhalten? Dann schicken Sie einfach ein Fax an 0451-304179 oder eine E-Mail an info@hypo-a.de mit Ihrer postalischen Anschrift.
Wenn Sie die Wirkung von Itis-Protect für sich oder Ihre Patienten testen wollen, melden Sie sich am besten gleich in unserem Onlineshop an. Damit profitieren Sie bei Ihrer Bestellung von unseren Konditionen für Wiederverkäufer und können sofort mit Itis-Protect I starten. Zur Anmeldung

Neu: Selen als Selenhefe plus Vitamin C

Bereits seit Januar verwenden wir Selenhefe in unserer Spurenelemente Kombination. Ab 1.5.2013 erhalten Sie Selenhefe jetzt auch wieder in Kombination mit Vitamin C. Jede Kapsel „Selen plus Vitamin C“ enthält 100 µg Selen als Selenhefe + 100 mg Vitamin C (enthalten in 400 mg Acerola-Pulver).
Die Vorteile von Selenhefe liegen für uns auf der Hand:

  • Mit Selen angereicherte Hefe garantiert eine hohe Bioverfügbarkeit.
  • Selenhefe kann im Gegensatz zu Natriumselenit gemeinsam mit Vitamin C eingenommen werden.
  • Die antioxidative Kombination von Selen plus Vitamin C wirkt synergistisch, d.h. sie verstärkt sich gegenseitig.

Damit punktet Selenhefe überall dort, wo Selen und Ascorbinsäure gemeinsam als Antioxidantien eingesetzt werden sollen.
Überzeugen Sie sich selbst von den Vorzügen der Selenhefe und bestellen Sie gleich die Spurenelemente  und/oder Selen plus Vitamin C in unserem Onlineshop.

Kinesiologie Seminar am 25. Mai in Lübeck

In diesem Seminar des VBN-Verlages führt Sie Peter-Hansen Volkmann in die spannende Welt der Kinesiologie ein. Er stellt Ihnen einzelne, in der Praxis leicht durchführbare kinesiologische Tests vor, die später von jedem Teilnehmer geübt werden. Zudem erfahren Sie mehr über die dahinter stehenden Zusammenhänge und wie Sie die Kinesiologie mit der oralen Testung orthomolekularer Substanzen kombinieren können.

Geklärt werden u.a. folgende Fragen:

  • Wie sieht die orale Testung und Schmerzlöschung mit Reinsubstanzen aus?
  • Wie wichtig sind die Muskel-Meridian-hoT-Beziehungen - und wie kann ich sie nutzen?
  • Kann ich jeden Patienten "einfach so" oral testen?

Weiterhin zeigt Ihnen Herr Volkmann einfache osteopathische Techniken, mit der Sie Ihre praktische Arbeit bereichern können. Seien Sie dabei – wir freuen uns auf Sie!

Wann? - 25.5.2013 von 9-17 Uhr
Wo? - In unserem Seminarraum, Hochofenstraße 27, 23569 Lübeck-Kücknitz
Unkostenbeitrag inkl. Tagungsgetränke und leichte Kost 50,- €,
Unterkunft ist möglich im nahe gelegenen Hotel Waldhusen, www.waldhusen.de,
Tel. 0451/398730.

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Weitere Fachtermine im Überblick

GZM Symposium Kinderzahnheilkunde, 4.5.2013 in Leipzig
Mediencampus Villa Ida
www.gzm.org

XIII. Hebammenkongress 6.-8.5.2013 in Nürnberg
Unser Stand: Halle 12, Nr. B43
www.kukm.de

Eckernförder Therapietage 10.-12.5.2013
Vortrag: P.-H. Volkmann 10.5.2013 15.30-16.10 Uhr
Thema: "Orthomolekulare Schmerztherapie – Demo - Spontane Schmerzlöschung"
www.eckernfoerder-therapietage.de

18. Kongress für orthomolekulare Medizin, 15.6.2013 in Köln
Vortrag PD. Dr. Netuschil
Thema: „Pathologien von Arthritis bis Zahnerkrankungen: Proteolyse im Ungleichgewicht und ihre schwerwiegenden Konsequenzen“
www.reglinverlag.de

3. internationaler Kongress für komplementäre Onkologie, 14.-16.6.2013 in München
Vortrag P.-H. Volkmann
Thema: "hoT in der Tumorerkrankung bei Kachexie, Schmerz und chronischen Darmstörungen"
http://www.dgo-info.de/termine/termine_und_veranstaltungen/20130614_internationaler_kongress_fuer_komplementaere_onkologie/index.html

Deutscher Heilpraktikerkongress, 15.-16.6.2013 in Karlsruhe
Unser Stand: 378
www.ddh-online.de

Heilpraktiker-Kongress des Südens, 6.7.2013 in München
Ort: MOC
www.bdhn.de