Behandlungserfolg messen & beurteilen
Behandlungserfolg messen & beurteilen

Behandlungserfolg messen & beurteilen

Behandlungserfolg messen & beurteilen

Die Selbstwahrnehmung ist für viele Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen oft schwierig. Deshalb rät Peter-Hansen Volkmann seinen Patienten oft, sie mögen sich vor Behandlungsbeginn bzw. vor ihrer Verhaltensänderung z. B. mit konsequentem Bio-Einkauf, ein »Beschwerdeformular« anlegen.

Darin werden alle aktuellen Beschwerden eingetragen ohne Rücksicht auf die ihnen bekannten oder vermuteten Zusammenhänge. »Das ist von meinem Unfall …, aus Mexiko …« usw.

Dann setzen sie vier bis fünf Wochen ihre neue Verhaltensweise konsequent um und schreiben dann ein neues Beschwerdeformular, ohne das alte zuvor zu beachten. Das Gleiche erfolgt nach weiteren vier Wochen und dann in Abständen, in denen Sie Dinge konsequent geändert bzw. verbessert haben oder in denen beispielsweise die drei aufbauenden Schritte zur orthomolekularen Darmpflege von hypo-A durchlaufen wurden.

Nach ca. drei bis vier Monaten nehmen sie dann alle Befindensbögen zusammen und vergleichen. Sie werden staunen, dass sich aus einer Anfangsliste von vielleicht 40 bis 50 Störungen über ca. 30 dann 20 und zuletzt vielleicht noch fünf bis zehn Punkte als störend ergeben.

Zu diesem Themenkomplex gehören auch so einfache Dinge wie Müdigkeit, Schlaf, Antrieb oder Lustlosigkeit, Verdauung, Häufigkeit und Form des Stuhlgangs, plötzliche Lust auf Bewegung und Sport usw.

(Nach: Volkmann, P.-H.: Darm gesund – Mensch gesund! Ganz einfach!, VBN-Verlag 2017)