Schwangerschaft geplant? – Rechtzeitig an Folsäure denken!
Schwangerschaft geplant? – Rechtzeitig an Folsäure denken!

Schwangerschaft geplant? – Rechtzeitig an Folsäure denken!

Schwangerschaft geplant? – Rechtzeitig an Folsäure denken!

Die zu den B-Vitaminen zählende Folsäure gehört zu den wichtigsten Nährstoffen für Schwangere. Besonders bedeutsam für das Kindeswohl ist die Folsäureversorgung in den ersten Schwangerschaftswochen. Da viele Frauen nicht optimal mit Folsäure versorgt sind – laut Nationaler Verzehrsstudie II (2008) erreichen 86 % der Nicht-Schwangeren nicht die empfohlene Folataufnahme –, sollten Sie mit der Zufuhr von Folsäure beginnen, sobald Sie eine Schwangerschaft planen. Ein erhöhtes Risiko für einen Folsäuremangel haben Frauen, die vor der Schwangerschaft hormonell verhütet haben, weil Hormonpräparate („Pille“) je nach Zusammensetzung die Aufnahme von Folsäure behindern.

Folsäure trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft und zu einer normalen psychischen Funktion bei. Darüber hinaus spielt sie eine Rolle bei der Zellteilung.

Enthalten ist das wasserlösliche Vitamin in verschiedenen Gemüsesorten wie Bohnen, Tomaten, Spinat und Brokkoli sowie in Milchprodukten, Leber, Eigelb, Weizenkeimen und Vollkornprodukten. Wer auf eine folsäurereiche Ernährung achtet, sollte auch die Lagerung und Zubereitung seiner Lebensmittel im Blick behalten. Hohe Temperaturen, Licht und Sauerstoff können das empfindliche Vitamin zerstören, so dass es insbesondere beim Kochen und längerer Lagerung zu deutlichen Folsäureverlusten kommen kann.

Mit Beginn der Schwangerschaft steigt der Folsäurebedarf um 83 Prozent – von 300 μg auf 550 μg. Ein niedriger Folatspiegel ist bei Schwangeren ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten (wie einem offenen Rücken) beim heranwachsenden Fötus. Weil eine ausreichende Folsäureversorgung allein über die Ernährung für Schwangere schwer zu gewährleisten ist, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Frauen, die schwanger werden wollen oder könnten, zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung die Einnahme von Folsäurepräparaten. Mit einer ergänzenden Zufuhr von 400 μg Folsäure täglich über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis können Sie Ihren Folsäurespiegel erhöhen und das Risiko für einen Neuralrohrdefekt verringern.  

Den Folsäurebedarf von Schwangeren decken Sie bereits mit einer Kapsel Vit. B-Komplex plus pro Tag. Ein weiterer Pluspunkt: Die darin enthaltene Folsäure ist stabiler als die natürlicherweise in Lebensmitteln vorkommenden Folate und kann fast vollständig vom Körper verwertet werden.