Unser Bedarf an Coenzym Q10
Unser Bedarf an Coenzym Q10
Fachinformationen
hypo-A Q 10 plus Vitamin C Kapseln

Unser Bedarf an Coenzym Q10

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Der "normale" Bedarf an Coenzym Q10 ist bislang nicht genau festgelegt. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) macht keine klare Angabe zum Bedarf an Coenzym Q10. Fest steht jedoch, dass unser Bedarf an Coenzym Q10 unter bestimmten Bedingungen steigt. Beispiele für erhöhten Bedarf sind

  • Stress: Stress erhöht den Energieverbrauch.
  • Leistungssport: Leistungssport erhöht den Energieumsatz.
  • das Alter: Ab dem 40sten Lebensjahr geht die körpereigene Produktion von Coenzym Q10 sukzessive zurück.
  • Rauchen: Rauchen erhöht den oxidativen Stress
  • Medikamente: Die Einnahme bestimmter Medikamente, wie Statine, Hormonpräparate wie die Pille oder Kortison senken den Coenzym Q10-Spiegel.
  • Chronisch Kranke: Chronische Entzündungen, wie sie z.B. bei chronischer Polyarthritis auftreten, erhöhen den oxidativen Stress und damit den Bedarf an Antioxidantien wie Coenzym Q10.

Mit zunehmendem Alter sinkt der Coenzym Q10-Spiegel im Blut und in den Organen. Dies gilt besonders auch für den Herzmuskel, der für seine unermüdliche Arbeit, die keine Ruhezeiten kennt, auf eine stetige Versorgung mit Coenzym Q angewiesen ist. Die von den Kraftwerken der Zelle (Mitochondrien) erzeugte Energie hängt direkt von der verfügbaren Menge an Coenzym Q10 in den Zellen ab. Besteht ein Mangel an Coenzym Q10, sinkt auch die Leistungsfähigkeit des Herzens. Müdigkeit und schnellere Erschöpfung sind mögliche Folgen. Umgekehrt profitiert der Herzmuskel besonders stark von einer ausreichenden Versorgung mit Coenzym Q10. Kann die körpereigene Bildung von Coenzym Q10 den Bedarf vor allem im Alter nicht mehr decken, muss Coenzym Q10 gezielt mit der Nahrung oder alternativ durch Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Da bei Herz-Kreislaufpatienten beobachtet wurde, dass der Coenzym Q10 Spiegel nach Absetzen der äußeren Zufuhr von Coenzym Q10 rasch wieder sinkt, ist es sinnvoll, Coenzym Q10 nach Rücksprache mit einem Therapeuten über einen längeren Zeitraum vermehrt zuzuführen.

Mit hohem Energieverbrauch (z.B. durch körperliche Arbeit oder Sport) und hoher Energiezufuhr (durch zu energiereiches oder übermäßiges Essen) fallen vermehrt freie Radikale an. Der oxidative Stress nimmt zu. Zudem wird bei hohem Energieverbrauch viel Coenzym Q10 zur Bereitstellung der Energie in Form von ATP benötigt. Entsprechend verbrauchen Leistungssportler viel Coenzym Q10. Ein Coenyzm Q10-Mangel kann bei Leistungssportlern die Leistungs-und Regenerationsfähigkeit deutlich messbar verringern. Auch die Infektanfälligkeit kann bei Leistungssportlern durch einen Mangel an Coenzym Q10 ansteigen.

Patienten, die aufgrund eines zu hohen Cholesterinspiegels Statine einnehmen, sollten wissen, dass Statine die körpereigene Coenzym Q10-Bildung reduzieren. Statine hemmen ein für die Cholesterinbildung notwendiges Enzym und senken so den Cholesterinspiegel. Leider wird genau dieses Enzym (HMG-CoA-Reduktase) auch für die Herstellung von Coenzym Q10 benötigt. Zur Cholesterinsenkung eingenommene Statine senken die Coenzym Q10-Bildung im Körper immerhin um 25-75 %. Ein Teil der Nebenwirkungen von Statinen geht demzufolge auf einen Coenzym Q10-Mangel zurück.

Bei Asthma-Patienten, die zur Behandlung Cortitikoide wie z.B. Kortison bekamen, wurden verringerte Coenzym Q10-Werte im Blut gemessen.

Bei vielen weiteren Krankheiten lässt sich ein erniedrigter Coenzym Q10-Spiegel feststellen. Hierzu gehören z.B.

  • Zahnfleischerkrankungen wie Parodontitis
  • Krebs (20 % der Tumorpatienten haben einen erniedrigten Coenzym Q10-Spiegel)