Orthomolekulare Medizin
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Orthomolekulare Medizin

Orthomolekulare Medizin zum Ausgleich nährstoffarmer Nahrung

Eigentlich sollten wir heute in Deutschland rundum gut mit Nährstoffen versorgt sein. Die Zeit der Hungersnöte ist bei uns zum Glück vorbei, klassische Mangelkrankheiten wie der Skorbut der Seeleute spielen - wenn überhaupt - nur noch eine marginale Rolle. Die Versorgung mit Nahrung ist im Allgemeinen so üppig, dass Übergewicht zum gesellschaftlichen Gesundheitsproblem geworden ist. Da sollten wir doch alle bestens versorgt sein - oder etwa nicht?

Vitaminversorgung der Bevölkerung
Zufuhr un dBedarf an Orthomolekularia

(Quelle: P.-H. Volkmann: Ökosystem Mensch. VBN-Verlag, 2009)

Keine Frage: Die rein kalorische Versorgung ist in Deutschland bei den meisten Menschen ausreichend. An der richtigen Zusammensetzung der Nahrung hapert es aber durchaus. Wie die Nationale Verzehrstudie gezeigt hat, lässt die Nährstoffversorgung in manchen Bereichen durchaus zu wünschen übrig. Beispiele hierfür sind die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D, die im Durchschnitt deutlich unter den offiziellen Empfehlungen der D-A-CH bzw. Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegen. Je nach Ernährungsgewohnheiten und Lebensstil (wie Rauchen, Alkohol- und Arzneimittelkonsum, Sonnenexposition usw.) kann ein Mangel an verschiedenen Nährstoffen auftreten. Der Ausgleich einer unzureichenden Nährstoffversorgung mit Hilfe von orthomolekularer Nahrungsergänzung ist Aufgabe der Orthomolekularen Medizin (OM).

Entsprechend der steigenden Lebenserwartung und der Zunahme chronischer Krankheiten zielt die Orthomolekulare Medizin heute in erster Linie darauf,

  • die Versorgung mit Nährstoffen zu optimieren,
  • somit Krankheiten vorzubeugen und
  • unsere Lebensqualität und Vitalität zu verbessern.

Durch eine ausreichende Versorgung mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen schafft die Orthomolekulare Medizin die Basis für eine gesunde Selbstregulation. Dadurch ist die Orthomolekulare Medizin zu einem wichtigen Bestandteil komplementärmedizinischer Therapiekonzepte geworden.

Was heißt eigentlich "Orthomolekulare Medizin"?

"Orthomolekular" ist aus "ortho" (richtig, gut) und "molecular" (kleinste Bausteine") zusammengesetzt. Orthomolekularia bezeichnen demnach die richtigen Moleküle bzw. Bausteine für unseren Körper. Die Orthomolekulare Medizin versorgt den Körper in ausreichender Menge mit Nährstoffen, die natürlicherweise im Körper vorhanden und für die Gesunderhaltung nötig sind. Natürliche Nahrungsergänzung steht damit im Zentrum der Orthomolekularen Medizin.

Die Orthomolekulare Medizin verwendet meist Einzelstoffe sowie Mischungen von Mineralstoffen, Spurenelementen (wie z.B. Zink und Selen), Vitaminen oder ungesättigten Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Sie werden in verschiedenen Darreichungsformen, z.B. als Kapseln oder Pulver, angeboten.

Orthomolekulare Medizin - die Geschichte von Linus Pauling

Die Grundlagen der Orthomolekularen Medizin wurden u.a. von dem Amerikaner und zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling gelegt. In den 1950er Jahren entdeckte er die Orthomolekulare Medizin für sich und setzte sich in den folgenden Jahren intensiv für die Verbreitung der Orthomolekularen Medizin ein. Dabei definierte Linus Pauling die Orthomolekulare Medizin wie folgt:
"Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind."