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So war der 24. Lübecker
hoT-Workshop

Von Haut bis Rücken, von Herz bis Darm: Wertvolle Praxistipps zum Einsatz von Orthomolekularia.

Inhaltsverzeichnis

Wie im Vorjahr fand der 24. Lübecker hoT-Workshop im Seminarraum unseres ökologischen Firmengebäudes statt. Wer nicht vor Ort sein konnte, hatte die Möglichkeit, per Livestream teilzunehmen, was viele auch dankbar annahmen. Wir waren mit dabei und haben die wichtigsten Inhalte für Sie zusammengefasst. Wer es noch genauer wissen möchte, dem empfehlen wir den YouTube-Kanal des VBN-Verlags.

Vorträge auf YouTube

Der VBN-Verlag veröffentlicht nach und nach viele Vorträge auf seinem YouTube-Kanal.  Schon jetzt verfügbar:

Herzkohärenz und Orthomolekularia für Mikrobiom und Silent Inflammation

Wie viele Menschen, die sich der Ganzheitsmedizin verschrieben haben, war es auch bei Jutta Suffner die eigene Geschichte, die sie auf diesen Weg brachte. Bereits als junge Frau musste sie erfahren, wie verletzlich der eigene Körper sein kann: Aufgrund einer Herzentzündung durch das Coxsackie-Virus war sie ein Jahr ans Bett gefesselt – und es sollten sechs weitere Jahre bis zu ihrer vollständigen Genesung vergehen. Ein langer Weg, auf dem Sie für sich die Herzkohärenz entdeckte – ein physiologischer Zustand, in dem Atem, Herz, Gehirnrhythmen und Hormonantwort in Balance sind. 

Anhand von Studien des HeartMath® Institutes zeigte Suffner, wie positive Emotionen und Herzkohärenz nicht nur die Zusammensetzung des Mikrobioms beeinflussen, sondern auch Stress abbauen und Entzündungsprozesse im Körper reduzieren können.

Herzkohärenz für Körper & Psyche

Anhand der Herzratenvariabilität (HRV) lässt sich zeigen, wie die Herzkohärenz Herzrhythmen und emotionale Stabilität verbessert und Stress reduziert. Besonders eindrucksvoll sind die Ergebnisse bei Depressionen: In nur 30 Tagen ließen sich Depressionen mit regelmäßig durchgeführter Herzkohärenz um 34 % reduzieren – und zwar ganz ohne Medikamente! Zugleich werden chronische Entzündungen zurückgedrängt. Doch die Herzkohärenz kann noch mehr:
  • Depressionen, Ängste und kognitive Fähigkeiten lassen sich deutlich verbessern.
  • Das Immunsystem wird entlastet.
  • Chronische Schmerzen werden reduziert.
  • Resilienz und Intuition werden verbessert.
  • Auch die Verdauung, Herz-Kreislauf und Langlebigkeit (Telomerase) profitieren.

Übung zur Herzkohärenz

Das Vorgehen selbst ist denkbar einfach. Bereits drei Minuten einer fokussierten Atemübung können nachhaltige Effekte auf das Immunsystem, die emotionale Stabilität und die allgemeine Gesundheit haben:


3-Minuten-Atemübung zur Herzkohärenz

Mit dieser 3-minütigen Atemübung lassen sich Herz und Gehirn für bis zu 6 Stunden harmonisieren:

  1. Augen schließen und den Fokus aufs Herz richten.
  2. Die Atmung verlangsamen.
  3. Sich einen Ort, eine Person oder eine Situation vorstellen, mit der wir eine positive Emotion verbinden.

Orthomolekularia und Herzkohärenz

Unverzichtbar neben der Herzkohärenz sind für Suffner Mikronährstoffe und Antioxidantien, z.B. als Blaubeerextrakt. Auch ihre schwere Erkrankung sieht sie heute im Kontext mit einem Mikronährstoffmangel: „Meine Lampe war sowas von leer, leerer ging gar nicht. Und eine Lampe kann natürlich nur brennen, wenn Öl drin ist.“ Und zu diesem rettenden Öl wurden für sie letztendlich Vitamine und andere Mikronährstoffe.
 
Orthomolekularia und Herzkohärenz

„Vitalstoffe gehören einfach dazu. Das ist einfach ein Muss. Ich finde, ohne geht's heute definitiv nicht mehr."

Dipl. Ing. (bio-med) Jutta Suffner

 

Mikrobiom- und Wundpflege: Was bietet 3-Symbiose plus?

Live aus Südtirol zugeschaltet war die Südtiroler Apothekerin Dr. Tanja Nart. Ausführlich sprach sie über eines ihrer Lieblingsprodukte: 3-Symbiose plus. Es ist für Nart, DAS Mittel der Wahl, wenn es um den Darm und seine bakterielle Vielfalt geht. Im Vortrag erklärte sie, wie sie die Symbionten-Mikronährstoff-Kombination nicht nur bei Darmbeschwerden, sondern spannenderweise auch bei Wunden einsetzt.

Darmbakterien für ein gelungenes Gleichgewicht

Mit Bifidobacterium bifidum, Lactobacillus acidophilus und Enterococcus faecalis enthält 3-Symbiose plus drei wichtige Symbionten für unseren Darm – daher auch der Name der sorgfältig abgestimmten Mikronährstoff-Symbionten-Kombination. 
  • Bifidobacterium bifidum ist wichtig für das bakterielle Gleichgewicht im Darm. Zudem bildet es Butyrat und andere kurzkettige Fettsäuren. 
  • Lactobacillus acidophilus bildet Milchsäure und trägt so zu einem sauren Milieu und damit ebenfalls zu einem gesunden Gleichgewicht im Darm bei. Auch bei Wunden hat es sich als hilfreich erwiesen. (1)
  • Enterococcus faecalis ist ein typischer Bewohner des Dickdarms und verdrängt krankmachende Keime. Da er resistent gegen Magen- und Gallensäure ist, kann er gut als Kapsel zugeführt werden.
  • Ergänzt werden die drei Darmbakterien durch die Bäckerhefe Saccharomyces cerevisiae, die Durchfall vorbeugen und heilen sowie bei der Verdauung helfen kann.
 
Mikrobiom- und Wundpflege: Was bietet 3-Symbiose plus?

„Meine Mitarbeiterinnen und ich möchten diese wertvollen Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke nicht mehr missen."

Dr. Tanja Nart

 

Kurzkettige Fettsäuren als wertvolle Helfer für den Darm.

Butyrat-bildende Darmbakterien gelten als besonders wertvoll, denn Butyrat
  • deckt 70 % des Energiebedarfs unserer Darmzellen.
  • pflegt und schützt die Darmbarriere und trägt so dazu bei, dass keine schädlichen Substanzen aus dem Darmlumen in den Blutkreislauf gelangen (Leaky Gut).
  • senkt (gemeinsam mit anderen Säuren) den pH-Wert im Dickdarm und fördert günstige Bifidobakterien und Laktobazillen.
  • reduziert Entzündungen im Darm.
  • Auch Blutzuckerspiegel, Cholesterinspiegel, Blutdruck, Immunsystem, Körpergewicht und Nerven profitieren von kurzkettigen Fettsäuren.

6 Tipps für mehr kurzkettige Fettsäuren und einen gesunden Darm

  1. Mehr fermentierbare Ballaststoffe essen – wie Hülsenfrüchte, Knoblauch, Lauch, Zwiebel, Vollkorngetreide.
  2. Präbiotische Lebensmittel wie Inulin, Akazienfasern, Pektin, Beta-Glucan (in Hafer) und resistente Stärke dienen nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Resistente Stärke entsteht, wenn wir stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln oder Nudeln kochen und dann abkühlen. Passende Rezeptideen: Kartoffelsalat, Nudelsalat, Bratkartoffeln aus vorgekochten Kartoffeln.
  3. Nicht zu viel Fett und Eiweiß essen.
  4. Möglichst wenig Zucker, Alkohol und keine stark verarbeiteten Lebensmittel verzehren.
  5. Regelmäßig an der frischen Luft bewegen.
  6. Ausreichend und gut schlafen.

Vitamine & Kieselsäure

  • Folsäure unterstützt Zellteilung, Blutbildung, Haut und Schleimhäute.*
  • Vitamin B5 (Pantothensäure) begünstigt das Wachstum von Laktobazillen und Enterokokken.
  • Folsäure, Vitamin B6 und B12 sind günstig für den Homocysteinspiegel, der auch als Altersmarker gilt.**
  • Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D kann die Darmflora günstig beeinflussen. Zudem erhöht die Gabe von Vitamin D die Bakterienvielfalt im Darm. (2, 3)

Von Antibiotika bis zu Zahnfleischproblemen: 8 Tipps aus der Apotheke

  1. Auf Reisen empfiehlt Dr. Nart 3x tgl. 1 Kapsel 3-Symbiose plus zu den Mahlzeiten zum Schutz vor Diarrhö.
  2. Bei Erbrechen oder Durchfall: nach jedem Erbrechen und/oder Durchfall den Inhalt von 1–2 Kapseln (in den Mund streuen), mindestens 2 min kauen und dann hinunterschlucken.
  3. Bei Flatulenz und Obstipation: Enzyme, mind. 2 l Wasser pro Tag trinken und die Ernährung umstellen.
  4. Während und nach Antibiotika-Therapie: Schon während der Einnahme des Antibiotikums mit der Gabe von 3-Symbiose plus beginnen.
  5. Bei Wunden: Traumeel® mit 3-Symbiose plus mischen und auftragen oder ggf. nur 3-Symbiose plus aufstreuen. 
  6. Probleme mit dem Zahnfleisch bis hin zur Paradontitis ItisProtect® I-IV (enthält unter anderem 3-Symbiose plus)
  7. Bei Fettleber: Biokost, viel Wasser trinken, Enzyme und Curcuma + Vit. B ergänzen
  8. Darmpflege: 3 Schritte zum gesunden Darm mit REHA 1ODS 1AODS 2

Orthomolekularia, Darmmikrobiom & Detox in der Dermatologie

Bei der Behandlung von Ekzemen wie Urtikaria, Neurodermitis oder Psoriasis geht die Dermatologin und Leiterin der Lübecker Detox-Klinik Dr. med. Leonie Nahberger andere Wege als die meisten ihrer Kollegen. Zu ihr kommen daher vor allem Patienten, die entgegen dem Schlagwort „Derma nix oder Derma Cortison druff?“ eine Therapie jenseits von Kortison suchen.

Für Nahberger geht es bei chronischen Hauterkrankungen vor allem darum, die Ursachen zu verstehen und zu behandeln: 
  • Ernährung
  • Mikronährstoffe
  • Darmmikrobiom (Probiotika)
  • Umweltgifte
  • Chronische Infektionen.

Ernährung als Schlüsselfaktor

DER zentrale Hebel ist für Nahberger die Ernährung. Einerseits führen Arsen in Pestiziden, Uran in Dünger und Zusatzstoffe in konventionellen Lebensmitteln zu toxischen Belastungen und stören das Mikrobiom. Umgekehrt können Hautpatienten über eine gesunde Ernährung ihr Darmmilieu, Entgiftung und Immunsystem verbessern.

6 Ernährungstipps für Hautpatienten von Dr. Nahberger 

  1. 100 % Bio essen
  2. Ausreichend Mikronährstoffe zuführen 
  3. Industriezucker meiden 
  4. Milchprodukte meiden (proentzündliches Casein, Fremdhormone) 
  5. Eier meiden (Belastung mit Viren) 
  6. Fetthaltige Speisen um 50 % reduzieren 
 

Orthomolekularia & Probiotika 

Zu den wichtigsten Mikronährstoffen für die Haut gehören für Nahberger Zink, Mangan, Selen, Kalium, Jod, Magnesium, Calcium, B-Vitamine, v.a. Vitamin B12, Vitamin A, Vitamin D, E und K sowie Omega-3-Fettsäuren (DHA/EPA). Besonders wertvoll sind in ihren Augen auch Schwarzkümmelöl und Nachtkerzenöl.
 
Orthomolekularia in der Dermatologie

„Das allerwichtigste Element für die Haut ist das Zink."

Dr. med. Leonie Nahberger

 
Als Beispiele für den therapeutischen Nutzen von Probiotika nannte die Ärztin Bifidobacterium lactis und Lactobacillus acidophilus bei Ekzemen sowie das Milchsäurebakterium Lactobacillus acidophilus bei Akne. 

Ein erhöhter pH-Wert im Stuhl ist ein typisches Zeichen für eine Dysbiose im Darm. In diesen Fällen arbeitet die Dermatologin erfolgreich mit 
  • Magnesiumoxid gegen sauerstoffempfindliche Clostridien 
  • Proteasen gegen Fäulniskeime 
  • Lakto- und Bifidobakterien für den Darm, im 2. Schritt auch mit Enterokokken, wie sie in 3-Symbiose plus enthalten sind 
  • Orthomolekularia bei erhöhten Entzündungswerten 
  • Glutamin, Lecithin und Butyrat bei Leaky Gut

Umweltgifte & chronische Infektionen*

Wenn sich der gewünschte Erfolg immer noch nicht eingestellt, prüft Nahberger, ob Schwermetalle, Lösungsmittel und andere Gifte beteiligt sind, die sie ggf. mit Chelaten, Chlorella (nicht zu wenig!), Alpha-Liponsäure (kauen), Aktivkohle als oraler Kaffeeeinlauf und Mariendistel ausleitet.
Auch chronische Infektionen, z.B. mit Herpes-, Epstein-Barr- und Coronaviren, Borrelien oder Parasiten, können zu chronischen Hautproblemen führen. Hier arbeitet die Dermatologin gern mit Papain, einer Zitronen-Knoblauch-Kur gegen Parasiten oder ätherischen Öle gegen Helicobacter.
Auch Ihr Vortrag ist bereits auf YouTube zu sehen.

Gelähmt und blind nach einem Schlaganfall: Schnelle Genesung mit der hoT

Wer schon öfter beim hoT-Workshop dabei war, wird sich sicher gern an die kurzweiligen und spannenden Vorträge von Prof. a.D. Dr. med. dent. Olaf Winzen zur Oralchirurgie und CMD erinnern. In diesem Jahr war er erstmals auch als Patient zu Gast. 

Es war im Urlaub in Nizza, als Winzen ein schwerer Schlaganfall aus heiterem Himmel traf: Von einem Moment auf den nächsten war er an Armen und Beinen gelähmt, konnte nichts mehr sehen, hatte keinerlei Geschmackssinn mehr – nur fließend französisch sprechen, das ging noch tadellos. Auch wenn die Ärzte seiner Frau mit Blick auf eine Einblutung im Ventrikel und seinen schlechten Zustand keinerlei Hoffnung machten, gab Winzen nicht auf. Ein Pflegefall, auf Dauer an einen Rollstuhl gefesselt? – Für den erfahrenen Arzt keine Option. Heute weiß er: „Auch ein Schlaganfall und eine große OP sind nicht das Ende.“

Hochdosis-hoT, orthomolekularer Darmsanierung und Physiotherapie brachten die Wende

Nach dreieinhalb Wochen stationärem Aufenthalt in Frankreich, wurde Winzen im Rettungswagen nach Deutschland überführt, wo es mit ambulanter Therapie und Reha weiterging. Natürlich bekam er viele Medikamente vom Blutdrucksenker bis zum Schmerzmittel. Unter Anleitung von Peter-Hansen Volkmann nahm er hochdosiert hypoallergene Orthomolekularia (hoT) mit fast 50 Kapseln pro Tag und machte die orthomolekulare Darmsanierung. Das brachte – neben der Physiotherapie – aus seiner Sicht die Wende:
 
Gelähmt und blind nach Schlaganfall: Schnelle Genesung mit der hoT

„So richtig voran ging es bei mir auch erst als ich Darmsanierung gemacht habe. Es hilft enorm. Das hätte ich nicht gedacht.“

Prof. a.D. Dr. med. dent. Olaf Winzen

 
Tatsächlich grenzt es an ein Wunder, wie gut es Winzen nach dem schweren Schlaganfall heute wieder geht. Geblieben sind noch zwei Handycaps aus der Zeit vor dem Schlaganfall: Ein linksseitiges Taubheitsgefühl und eine Kniegelenksarthrose. Wegen seiner schweren Arthrose bekam er inzwischen eine totale Endoprothese des Knies. Von dem Ergebnis ist er hellauf begeistert: „Ich hätte es schon viel früher machen lassen müssen. […] Der Professor hat das hervorragend gemacht.“

Zum Erfahrungsbericht auf YouTube

 
Gelähmt und blind nach Schlaganfall: Schnelle Genesung mit der hoT

„Jeder, der sowas erlebt hat, kann aus dem Rollstuhl rauskommen und sein Leben wieder aufnehmen – unter ein paar Voraussetzungen.“

Prof. a.D. Dr. med. dent. Olaf Winzen

 

Thymian statt Antibiotikum

Große Stücke hält der erfahrene Oralchirurg nicht nur auf die orthomolekulare Darmsanierung, sondern auch auf Thymian. Nach seiner Erfahrung können 1000 mg Thymian in Kapselform 1000 mg des Breitband-Antibiotikums Amoxicillin ersetzen! Damit hätten sie in der Chirurgie, aber auch er persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Zum Thymian-Vortrag auf YouTube

CMD ganzheitlich und nachhaltig behandeln

Wenn Winzen einen Vortrag hält, ist die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) nicht weit. Die besten Erfolge bei der CMD-Therapie erzielt man nach seiner Erfahrung durch eine Vortherapie mit Orthomolekularia („CMD-Paket“), der Behandlung des Mikrobioms und den sogenannten Frontzahn-Jig, an die sich die eigentliche Schienen-Therapie anschließt. Wer sich näher für seinen ganzheitlichen Behandlungsansatz bei CMD interessiert, dem empfehlen wir eine Aufzeichnung eines früheren, ausführlicheren Vortrags von Prof. a.D. Dr. Winzen auf dem YouTube-Kanal des VBN-Verlags.

Pflanzenschutz auf natürlichem Wege

Wie Pestizid-belastet sind Obst und Gemüse? Welche ökologischen Alternativen gibt es? Und was hilft am besten? Dazu referierte Dr. rer. nat. Hermann Kruse, Umwelttoxikologe der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.


Pestizidrückstände in Obst und Gemüse

Im konventionellen Landbau sind rund 300 Substanzen zugelassen, die in der Praxis oft kombiniert werden, ohne dass je untersucht worden wäre, welche Risiken von diesen Vielstoffgemischen ausgehen.

Dass Pestizide nicht nur in der Umwelt, sondern auch auf unserem Teller landen, zeigen Stichproben immer wieder. Besonders kritisch sind Obst- und Gemüseprodukte für Säuglinge und Kleinkinder. Jede 10. getestete Probe hätte gar nicht in den Handel kommen dürfen, weil Höchstgrenzen überschritten wurden.

Deutlich sicherer ist Obst und Gemüse aus Bio-Anbau: Bio-Produkte sind im Schnitt deutlich geringer belastet, Grenzwerte werden nur sehr selten überschritten. Kein Wunder, schließlich setzt der Ökolandbau auf biologischen Pflanzenschutz statt Pestizide. Wie vielfältig und wirkungsvoll diese Maßnahmen sind, zeigte Kruse an zahllosen Beispielen.
 
Pflanzenschutz auf natürlichem Wege

„In Deutschland hatten wir etwa 20.000 Geschädigte durch Pentachlorphenol als Holzschutzmittel. Das war eine völlig überflüssige Methode.“

Dr. rer. nat. Hermann Kruse

 

Tipps zur biologischen Schädlingsbekämpfung

Wussten Sie schon, dass ein einziger Marienkäfer in seinem Leben rund 3.000 Blattläuse frisst? Damit ist er nur einer von vielen Nützlingen, die uns bei der Schädlingsbekämpfung helfen.

  • Mit Nistkästen und Insektenhotels locken Sie weitere Nützlinge in Ihren Garten.
  • Zu viele Schnecken? Igel fressen Nacktschnecken, Eidechsen hingegen Gehäuseschnecken.
  • Raubmilben haben sich in Apfelplantagen gegen Spinnmilben bewährt.
  • Bestimmte Nematoden können sehr erfolgreich gegen Trauermücken, Tipula-Larven (Wiesenschnake), Dickmaulrüssler, Maikäfer und Schnecken eingesetzt werden.
  • Schlupfwespen sind hervorragend gegen Lebensmittelmotten.
  • Je robuster die Sorte und je gesünder die Pflanze, umso resistenter ist sie gegenüber Schädlingen.
  • Zu den mechanischen Schutzmaßnahmen gehören Unkraut hacken, das Absammeln von Kartoffelkäfern und das Absaugen von Eichenprozessionsspinnern.
  • Lichtfallen helfen gegen nachtaktive Schädlinge, gelbe Leimfallen gegen die Kirschfruchtfliege.
  • Dem Holzbock können Sie ebenso mit Hitze zu Leibe rücken, wie Bettwanzen und Milben. Gegen letztere hilft auch Einfrieren.
  • Trockenheit (< 18 % Feuchtigkeit) schützt Holz vor Schimmelpilzen.
  • Chrysanthemen-Extrakt (Pyrethrin) hilft gegen Blattläuse, weiße Fliegen und Spinnmilben. Damit ist Pyrethrin völlig anders zu bewerten als chemische Pyrethroide, die akkumulieren und ein hohes allergisches Potenzial haben! 
  • Pheromone sind sehr spezifische, für uns harmlose Duftstoffe, die Insekten zur Kommunikation nutzen. In der Praxis bewährt haben sich z.B.
     > Paarungspheromone gegen Traubenwickler im Weinbau
     > Aggregationspheromone für Borkenkäferfallen
     > Dispersionspheromone gegen die Kirschfruchtfliege   
     > Alarmpheromone gegen Blattläuse
  • Neem-Extrakt hilft gegen Reblaus und Kartoffelkäfer. Er ist nicht bienenschädlich, aber relativ teuer.
  • Bacillus Thuringiensis (BT) ist ein gutes Mittel gegen den Eichenprozessionsspinner und wirkt hervorragend beim Buchsbaumzünsler.
 
Pflanzenschutz auf natürlichem Wege

„Mit dem Bacillus Thuringiensis habe ich tolle Erfolge beim Buchsbaumzünsler gehabt.“

Dr. rer. nat. Hermann Kruse

 
Fazit: Auch wenn einige Methoden wie Neem-Extrakt und Nematoden noch recht teuer sind: Es gibt viele hochwirksame Methoden zum biologischen Pflanzenschutz, mit denen wir die Pestizidrückstände in unserer Nahrung deutlich verringern können.

Faszientraining & Mikronährstoffe für einen gesunden Rücken

Was tun gegen die Volkskrankheit Rückenschmerzen? Dr. med. Lisa Junike, Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin und Osteopathin, ging in ihrem Vortrag den Ursachen von Rückenschmerzen auf den Grund und zeigte, was jeder selbst dagegen tun kann.

Gestörte Faszien & Spannungen in der Muskulatur sind der Hauptgrund von Rückenschmerzen.

Davon ist Junike überzeugt. Weitere bekannte Ursachen sind Bewegungsmangel, Unfälle und Gelenkblockaden. Deutlich überraschender dürfte für viele sein, dass auch die Ernährung, eine Dysbiose im Darm und Bluthochdruck zu Rückenschmerzen führen können. Bei näherer Betrachtung wundert das nicht, wenn man bedenkt, wie eng Darm und Rücken schon rein räumlich verbunden sind. Blähende Lebensmittel, zu wenig Ballaststoffe, Unverträglichkeiten, zu viele Kohlenhydrate – all das stört das Gleichgewicht im Darm, begünstigt gasbildende Bakterien, führt zu mehr Luft im Bauch und zum Leaky Gut.


Übungen gegen Rückenschmerzen

Damit unser Rücken gesund bleibt, braucht er beides: Kräftigung (z.B. isometrische Übungen) und Dehnen (nicht zu intensiv!). Eine gute Kombination hierfür sind Yoga und Pilates. Sehr zu empfehlen ist auch intensives Walken mit weiten Schritten, mit oder ohne Stöcke, 2-mal pro Woche und Wassergymnastik in warmem Wasser (nicht bei Nackenproblemen). Bei ihren Patienten arbeitet Junike auch gern mit Übungen nach Liebscher & Bracht, die aber unbedingt korrekt durchführt werden müssten. Je nach Schmerzcharakter empfiehlt sie zur Selbsthilfe bei:

  • Ziehenden Schmerzen: Mit einer nicht zu harten Faszienrolle in einer Richtung ausrollen (nicht hin und her rollen).
  • Brennenden, ziehenden Schmerzen: Den schmerzenden Bereich mit den Fingerkuppen auf nackter Haut ohne Öl ausstreichen.
  • Punktuellen, stechenden Schmerzen: Den Schmerzpunkt für 1–3 min mit einem Finger oder einem abgerundeten Stielende eines Holzkochlöffels drücken. Kontinuierlich drücken, bis der Schmerz zu 50 % verschwunden ist. Dabei ruhig atmen, am besten in die Schmerzstelle hinein.


Die passende Ernährung & Mikronährstoffe für den Rücken

Das A und O bei Rückenschmerzen ist – wie bei vielen Erkrankungen – eine gesunde Bio-Frischkost ohne Süßstoffe, Farbstoffe, Aromastoffe, Kapselweichmacher usw. sowie ausreichend Wasser. Je nach Beschwerden arbeitet die Osteopathin zudem gezielt mit Mikronährstoffen, Prä- und Probiotika:

  • Vitamin B-Komplex plus nutzt sie zum Entspannen der Faszien, v.a. bei Hexenschuss (alle 4 h 1 Kapsel kauen).
  • Coenzym Q10 und Alpha-Liponsäure gibt sie gern bei Nackenverspannungen. 
  • Das Entspannungsmineral Magnesium empfiehlt sie als Magnesium-Calcium (als Carbonat zur Entsäuerung) zur Nacht. 
  • Prä- und Probiotika setzt sie bei Spannungen im Darm ein.
  • Ein erstklassiges Präbiotikum ist für Junike Akazienfaserpulver, das Darmbakterien als Nahrung dient und das Darmmikrobiom verbessert.
  • Als typische Darmbakterien (Symbionten) empfiehlt sie die Kombination von Bifidobakterien und Laktobazillen wie in 3-Symbiose plus.

Klares Fazit: Rückenschmerzen müssen nicht sein. Es gibt viele Ansätze, dem Rücken wirksam zu helfen.
 
Faszientraining & Mikronährstoffe

„Auch ein arthrotischer Rücken kann wieder vollkommen beschwerdefrei, schmerzfrei und auch beweglich werden.“

Dr. med. Lisa Junike

 

Schmerzen mit reinen Mikronährstoffen löschen?

Was für die meisten zunächst seltsam klingt, war für den Arzt P.-H. Volkmann lange gelebter Praxisalltag. Er ist überzeugt: „Schmerz (und Allergie) ist der Schrei des Körpers nach reinen Orthomolekularia!“


Schmerzursachen verstehen 

Ursächlich sind meistens Fehlernährung mit Zusatzstoffen, Mikronährstoffmängel, Umweltgifte, Infektionen und Stress. Wenn Volkmann über die Ursachen von Schmerzen spricht, ähnelt das auffällig den Faktoren, die für Dr. Leonie Nahberger bei chronischen Hauterkrankungen entscheidend sind. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass Häufiges häufig und Seltenes selten ist, dass der chronisch kranke Darm der Beginn allen Übels ist – inzwischen auch nach internationaler Studienlage über Zonuline im Darm!

All das erzeugt nitrosativen und oxidativen Stress, Silent Inflammation und stört das Immunsystem. Zugleich verändert die Fehlernährung das Darmmikrobiom. Es kommt zu Dysbiose und Leaky Gut (undichter Darm), was wiederum Allergien und Silent Inflammation begünstigt. Folge sind häufig chronische Erkrankungen – auch der Haut – und Schmerzen, die z.T. fälschlich als psychosomatisch eingestuft werden. Die Belastungen sind also ähnlich. Ob der Patient darauf mit Schmerz oder einer Hautsymptomatik reagiert, hängt v.a. von seiner Konstitution ab.
 
Schmerzen mit reinen Mikronährstoffen löschen?

„Psychosomatisch ist meist somatopsychisch.“

Peter-Hansen Volkmann

 

Orthomolekulare Darmpflege & gesunde Ernährung

Ähnliche, häufige Ursachen erfordern ähnliche Lösungen. Und so setzt auch Peter-Hansen Volkmann mit der hypoallergenen orthomolekularen Therapie (hoT) auf reine Orthomolekularia, Symbionten und Bio-Kost. „Damit kriegen wir etwa 80–90 % aller normalen Gesundheitsprobleme reduziert oder gelöscht“, so Volkmann. 

Applied Kinesiology (AK) – Wechselwirkungen von Muskeln, Meridianen, Organen und Orthomolekularia

Anhand der Schulter-Nacken-Muskeln erklärte Volkmann, wie eine Fehlernährung über die Belastung innerer Organe und Muskel-Meridian-Beziehungen zu Schulter- und Rückenschmerzen führen kann. Auch die Organe stehen untereinander in Verbindung – z.B. Darm, Lunge und Leber (4, 5). Ähnliches gilt für Gelenke, bei denen z.B. das Kiefergelenk mit dem Steißbein korrespondiert. Durch die orale Gabe passender reiner Mikronährstoffe kann der Körper vieles kurzfristig ausgleichen. So können Schmerzen (orale Schmerzlöschung, s. Foto) oder ein Beckenschiefstand mit Standunsicherheit spontan verschwinden, wie Volkmann an einer Fußplattenmessung (Podometrie) vor und nach der Gabe von Spurenelementen, B-Vitaminen und Symbionten zeigte.

Das sagen Studien

Internationale Studien belegen die Wirkung von Vitaminen bei chronischen Schmerzen:

  • Vitamin B12 kommt als Teil einer integrativen Therapie bei Schmerzsyndromen in Betracht. (6)
  • Vitamin B1, B6 und B12 scheinen – vor allem in Kombination – eine schmerzlindernde Wirkung zu haben. Das gilt besonders für Rückenschmerzen (LWS-Syndrom). (7, 8) 
  • In Volkmanns Praxis konnten durch die hoT und konsequente Ernährungsumstellung auf Bio-Frischkost fast 90 % der Fälle saniert werden. Vitamin C kann akute und chronische Schmerzen lindern. (9)
  • Bei Fibromyalgie zeigen Studien einen möglichen Nutzen von Kohlenhydraten, Proteinen, Omega-Fettsäuren, Vitamin A, E und K, Folsäure, Selen und Zink oder Vitamin C und E oder Chlorella, Coenzym Q10 und Acetyl-L-Carnitin (10, 11)
  • Auch bei Fibromyalgie gelang es Volkmann in seiner Praxis, dass durch die hoT und konsequente Ernährungsumstellung auf Bio-Frischkost 90 % seiner Fibromyalgie-Patienten schmerzfrei wurden. Bei Morbus Bechterew zeigte die Anwendung von Vitamin D, Eisen, Magnesium und probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln vielversprechende Ergebnisse. (11)
  • In der Praxis von Volkmann konnten durch die hoT und konsequente Ernährungsumstellung auf Bio-Frischkost verkrümmte Wirbelsäulen in wenigen Wochen bis Monaten wieder aufgerichtet sowie Schmerzen komplett eliminiert werden. Eine antioxidative Vitamintherapie sollte als alternative Behandlung für Endometriose-bedingte Schmerzen im Becken in Betracht gezogen werden. (12)
  • In der Praxis von Volkmann konnten durch die hoT und konsequente Ernährungsumstellung auf Bio-Frischkost Endometriosen in ca. 75 % der Fälle ohne OP vollständig saniert und die Fruchtbarkeit auf natürlichem Wege wiederhergestellt werden. Die synergistische Wirkung von Magnesium und Probiotika könnte einen neuen Weg für die Prävention und Therapie der Osteoarthritis eröffnen. (13)
  • Calcium könnte eine wesentliche Rolle in der neuronalen Plastizität bei chronischen Schmerzen spielen. (14)

Praxisfälle & Schmerzdemonstration

Wie sich Schmerzen effektiv mit Orthomolekularia lindern lassen, zeigte Volkmann im Laufe seines Vortrages an zahlreichen Praxisfällen von Endometriose über Histamin-Intoleranz bis zu einem Patienten, der trotz 10 Jahren Schmerztherapie unter stärksten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen litt. Wie einfach die orale Schmerzlöschung funktioniert und in der Praxis zum Aufspüren der passenden Mikronährstoffe, Symbionten usw. genutzt werden kann, demonstrierte der Arzt für Naturheilverfahren, Allgemein- und Sportmedizin schließlich eindrucksvoll an Teilnehmerinnen vor Ort. 


Aufgrund der positiven Rückmeldung zur Schmerzlöschung und oralen Testung wird der VBN-Verlag diesem praktischen Teil beim nächsten hoT-Workshop am 13.09.2025 für die Präsenzteilnehmer noch mehr Raum geben.

SAVE THE DATE:
25. Lübecker hoT-Workshop am 13.09.2025


* Folat trägt zu einer normalen Blutbildung bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
** Folat, Vitamin B6 und B12 tragen zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei.

Literatur

  1. Tarapatzi G, et al.: The Probiotic Strains Bifidοbacterium lactis, Lactobacillus acidophilus, Lactiplantibacillus plantarum and Saccharomyces boulardii Regulate Wound Healing and Chemokine Responses in Human Intestinal Subepithelial Myofibroblasts. Pharmaceuticals (Basel). 2022 Oct 20;15(10):1293. doi: 10.3390/ph15101293. PMID: 36297405; PMCID: PMC9611312. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36297405/
  2. Singh P, et al. The potential role of vitamin D supplementation as a gut microbiota modifier in healthy individuals. Sci Rep 10, 21641 (2020). https://www.nature.com/articles/s41598-020-77806-4
  3. Thomas RL, et al. Vitamin D metabolites and the gut microbiome in older men. Nat Commun 11, 5997 (2020). https://www.nature.com/articles/s41467-020-19793-8
  4. Volkmann, PH: Arbeitsbogen Muskel-Meridian-Organ-Beziehungen, VBN-Verlag, 2. Aufl. 2023 
  5. Volkmann, PH: Darm gesund – Mensch gesund! Ganz einfach! VBN-Verlag, 3. Aufl. 2024
  6. Buesing S, et al.: Vitamin B12 as a Treatment for Pain. Pain Physician. 2019 Jan; 22(1): E45–E52. PMID: 30700078. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30700078/
  7. Jurna I. Analgetische und analgesiepotenzierende Wirkung von B-Vitaminen [Analgesic and analgesia-potentiating action of B vitamins]. Schmerz. 1998 Apr 20; 12(2): 136–141. German. doi: 10.1007/s004829800054. PMID: 12799982. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12799982/
  8. Nava-Mesa MO, Aispuru Lanche GR: Role of B vitamins, thiamine, pyridoxine, and cyanocobalamin in back pain and other musculoskeletal conditions: a narrative review. Semergen. 2021 Nov-Dec;47(8):551-562. Spanish. doi: 10.1016/j.semerg.2021.01.010. Epub 2021 Apr 14. PMID: 33865694. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33865694/.
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